Alles Meins
Tanz-Akrobatik-Theater
unter der Leitung von Julia Christ
mit Julian Schulz, Balthasar Moos, Virginia Fregin, Victoria Roos und Lisa Pfoh
“Du musst deinen kleinen Bruder sehr lieben, wenn du für ihn solchen Ungeheuern gegenübertrittst..” Und Tiffany konnte ihre Gedanken nicht stoppen. Ich liebe ihn nicht. Ich weiß, dass ich ihn nicht liebe. Er ist so… klebrig und langsam und ich muss zu viel Zeit damit verbringen, auf ihn zu achten und er schreit immer. Ich kann nicht mit ihm reden. Und er WILL dauernd etwas. Doch die zweiten Gedanken sagten: Er gehört zu mir. Er gehört zu meinem Ort, zu meinem Zuhause, er ist mein Bruder! Wie kann es jemand wagen, das anzurühren, was mir gehört!
aus Terry Pratchett “Kleine freie Männer”
„Alles meins“
Ein Stück Tanzkrobatik. Ein Stück physisches Theater.
In der Bibel, in Sagen, Märchen, Erzählungen, Romanen sowie in
Kinderbüchern sind immer wieder Geschwisterkinder die Protagonisten.
Sie erzählen von tiefen, menschlichen Gefühlen.
„Vom Glück Geschwister zu haben”
Wir haben uns mit Geschwisterbeziehungen in der Literatur beschäftigt und uns gleichzeitig auch zurück erinnert, wie es
für uns war, der Bruder oder die Schwester zu sein. Wir stellten uns die Frage, was diese Beziehung, die ein Leben lang besteht, für uns bedeutet.
Obwohl sie manchmal als unscheinbar und selbstverständlich wahrgenommen wird, ist sie dennoch gleichzeitig prägend für uns.
„Mama und Papa hatten Dich immer lieber“
Es geht auf der sonnigen Seite um Nähe, Vertrauen, Verbundenheit und
Kooperation und auf der schattigeren Seite um Eifersucht, Ablehnung,
Feindschaft, Entfremdung und Konkurrenz.

Das Stück wurde unterstützt vom und uraufgeführt im
